Car Sharing verändert Städte: Wie Parkflächen zu modernen Grünanlagen werden

Parkplätze gehören heute ganz selbstverständlich zu unseren Städten. Ob vor Wohnanlagen, Bürogebäuden oder Supermärkten – oft nehmen sie große Flächen ein, die ausschließlich dem Abstellen von Autos dienen. Doch dieses Bild könnte sich in den kommenden Jahren deutlich verändern. Ein wichtiger Treiber dafür: Car Sharing.

Immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst gegen ein eigenes Auto. Stattdessen nutzen sie Fahrzeuge flexibel dann, wenn sie sie wirklich brauchen. Das spart Kosten, reduziert Verkehr – und hat vor allem einen großen Einfluss auf den Flächenbedarf in unseren Städten.

Weniger Autos, mehr Platz

Ein Car-Sharing-Fahrzeug ersetzt mehrere private Autos. Studien zeigen, dass ein einziges geteiltes Fahrzeug bis zu acht oder sogar mehr private Pkw ersetzen kann. Das bedeutet im Umkehrschluss natürlich: Weniger Autos benötigen weniger Stellplätze.

Für Städte, Wohnungsbaugesellschaften und Projektentwickler ergibt sich daraus eine spannende Frage: Was passiert mit den freiwerdenden Parkflächen?

Die Antwort dazu liegt auf der Hand und wird zunehmend Realität: Diese Flächen können und sollten sinnvoll umgenutzt werden. Und genau hier kommt der Garten- und Landschaftsbau ins Spiel.

Vom Parkplatz zur Lebensqualität

Parkflächen sind in der Regel versiegelt – Asphalt oder Beton dominieren. Sie heizen sich im Sommer stark auf, speichern keine Feuchtigkeit und bieten keinen Lebensraum für Pflanzen oder Tiere.

Wird eine solche Fläche zurückgebaut, entstehen völlig neue Möglichkeiten. Statt grauer Parkplätze können grüne Oasen entstehen:

  • Aufenthaltsflächen für Bewohner
  • Spielflächen für Kinder
  • moderne, pflegeleichte Grünanlagen
  • kleine Parks oder Begegnungsorte
  • klimaaktive Flächen mit Bäumen und Sträuchern

Gerade in dicht bebauten Städten wie bei uns im Ruhrgebiet sind solche Flächen Gold wert. Sie verbessern das Mikroklima, reduzieren Hitzeinseln und steigern die Lebensqualität spürbar.

View of Benjakiti Park in the evening (Bangkok, Thailand – 1 April, 2022)

Unsere Aufgabe als Galabau-Betrieb

Für uns als Garten- und Landschaftsbauunternehmen bedeutet diese Entwicklung eine große Chance – und gleichzeitig eine klare Aufgabe: Wir gestalten den Wandel aktiv mit.

Unsere Arbeit beginnt dabei nicht erst mit dem Bau, sondern schon viel früher.

1. Planung – aus Grau wird Grün

Am Anfang steht immer eine durchdachte Planung. Gemeinsam mit unseren Auftraggebern überlegen wir:

  • Welche Nutzung ist sinnvoll?
  • Wie wird die Fläche in das Umfeld integriert?
  • Welche Anforderungen gibt es (z. B. Pflege, Nutzung, Budget)?

Dabei denken wir nicht nur optisch, sondern auch funktional und nachhaltig. Themen wie Regenwassermanagement, Versickerung und klimaresiliente Bepflanzung spielen eine immer größere Rolle.

2. Bau – Rückbau und Neugestaltung

Aus einem Parkplatz wird nicht automatisch eine Grünfläche – der Weg dorthin ist handwerklich anspruchsvoll.

Zunächst erfolgt der Rückbau der versiegelten Flächen. Asphalt und Unterbau werden fachgerecht entfernt und entsorgt. Anschließend wird der Boden vorbereitet, verbessert und für die neue Nutzung aufgebaut.

Dann beginnt der eigentliche Landschaftsbau:

  • Wege und Aufenthaltsflächen werden angelegt
  • Rasenflächen oder Pflanzbeete entstehen
  • Bäume und Sträucher werden gesetzt
  • gegebenenfalls Bewässerungssysteme integriert

Hier verbinden wir Technik, Erfahrung und ein Gespür für Gestaltung.

3. Pflanzen – das Herzstück jeder Fläche

Pflanzen machen aus einer Fläche erst einen lebendigen Raum. Dabei achten wir gezielt auf:

  • standortgerechte Auswahl
  • robuste und pflegearme Arten
  • ganzjährige Attraktivität
  • ökologische Vielfalt

Besonders in Zeiten des Klimawandels ist die richtige Pflanzenauswahl entscheidend. Trockenheitsverträgliche Stauden, hitzeresistente Bäume und insektenfreundliche Pflanzen gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Residential area with apartment buildings in the city, Europe

4. Pflege – langfristig schön und funktional

Eine Grünfläche ist kein fertiges Produkt, sondern ein lebendiges System. Damit sie dauerhaft funktioniert und gut aussieht, braucht sie Pflege.

Wir kümmern uns um:

  • regelmäßige Pflegegänge
  • Schnittmaßnahmen
  • Nachpflanzungen
  • Kontrolle der Flächen

So stellen wir sicher, dass aus einer einmal geschaffenen Fläche langfristig ein echter Mehrwert entsteht.l.

Ein Blick in die Zukunft

Die Entwicklung rund um Car Sharing steht erst am Anfang. Mit zunehmender Digitalisierung, neuen Mobilitätskonzepten und einem wachsenden Umweltbewusstsein wird sich der Bedarf an klassischen Parkflächen weiter reduzieren.

Für Städte bedeutet das: mehr Gestaltungsspielraum. Für Bauherren: neue Möglichkeiten. Und für uns im Garten- und Landschaftsbau: mehr Verantwortung. Denn unter anderem sind wir es, die diese Flächen neu denken, planen und umsetzen.

Fazit: Weniger Parken, mehr Leben

Was heute noch oft nach Parkplatz aussieht, kann morgen schon ein Ort zum Verweilen sein. Der Wandel hin zu weniger Autos eröffnet enorme Chancen für mehr Grün in unseren Städten.

Als Terwiege Garten- und Landschaftsbau GmbH begleiten wir diesen Wandel von Anfang an – von der ersten Idee bis zur langfristigen Pflege.

Unser Ziel ist klar: Aus ungenutzten Flächen Orte zu schaffen, die Menschen gerne nutzen. Orte, die gut aussehen, funktionieren und einen echten Beitrag für Umwelt und Lebensqualität leisten.

Denn am Ende geht es nicht nur darum, Flächen neu zu gestalten – sondern Städte lebenswerter zu machen.

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